Interview im österreichischen Sport Business Magazin zum Titelthema „You make me“

Als ich vor wenigen Wochen das Angebot erhielt, meine Erfahrungen als Life-Coach in Form eines Interviews im österreichischen Sport Business Magazin mitzuteilen (siehe hier unter https://michael-micic.com/medien/), hatte ich gemischte Gefühle. Einerseits freute ich mich über diese Möglichkeit; andererseits empfand ich das Titelthema „You make me“ doch sehr provokativ und herausfordernd. Kann ich denn als Life-Coach in Wirtschaft und Sport wirklich sagen, dass ich meine Klienten zu dem mache, was sie sind? Ist das nicht etwas zu hoch gegriffen, eine Art Selbstbeweihräucherung? Schließlich hat der Fußballprofi sein Talent von einem Anderen geschenkt bekommen, seine Tore selbst geschossen. Und es bin nicht ich, sondern die Führungskraft selbst, die mit ihrem Team auskommen und gute Ergebnisse erzielen muss. Dennoch habe ich einen kleinen, bescheidenen Anteil daran, wenn meine Klienten ihre selbst definierten Ziele erreichen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger!

Ob bei meiner Tätigkeit in der Wirtschaft oder im Spitzensport: Es erfüllt mich, Menschen in diesen beiden Hochleistungssystemen als Life-Coach zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten sowie ihr Leben gelingend zu gestalten. Das ist meine Leidenschaft, dafür brenne ich! Wenn mir zum Beispiel ein Spieler sagt, dass er die Dinge auf dem Platz oder im Privatleben genau so umsetzen konnte, wie wir sie im Vorfeld im Coaching durchgegangen sind, dann motiviert das nicht nur ihn, sondern auch mich. Und umgekehrt, wenn er mit sich und anderen wieder hadert, unzufrieden und unglücklich ist – dann begleite ich ihn auch und bleibe weiterhin als Sparringspartner und Gegenüber mit Abstand nah und stets erreichbar. Als Life-Coach arbeite ich im Hintergrund, fernab vom Spektakel, aber nur eine Textnachricht, einen Anruf oder ein Treffen weit entfernt – eine Art „stiller Teilhaber“. Ja, das trifft es ganz gut. Das gefällt mir – und erinnert mich daran, dass auch ich jemanden habe, der mein stiller Teilhaber ist und mich „macht“. He makes me! Das wird mir in diesen Tagen wieder neu bewusst. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und bis bald!

Ihr
Michael Micic

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