Pro­fi­fuß­ball­verein und Wirt­schafts­konzern – meine Er­fahr­ungen als Coach in Hoch­leistungs­be­rei­chen

In meinem letzten Blogeintrag habe ich angekündigt, dass ich immer wieder gerne vom Sport- in den Wirtschaftsbereich spicke und dort auch bald die Innenperspektive einnehmen werde. Inzwischen bin ich in der Automobilindustrie beim Bertrandt-Konzern angestellt und arbeite dort als Personalentwickler und Coach. Außerdem übe ich meine Tätigkeit als Life-Coach im Spitzensport weiterhin als Nebentätigkeit aus.

Was mir nach meinem Wiedereinstieg in den Wirtschaftsbereich bereits nach kurzer Zeit auffällt, ist, dass sich das Coaching dort nicht sonderlich vom Coaching im Spitzensport unterscheidet. In beiden Bereichen geht es häufig um Konflikt- und Karrierethemen oder z.B. um Auftreten und Durchsetzungsvermögen, Kommunikation und Sozialkompetenz. Und es geht für einen Coach darum, die Person als einzelne und ganzheitlich in den Blick zu nehmen.

Denn gerade in Hochleistungsbereichen wie Wirtschaft und Spitzensport darf trotz oder gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung und Technologisierung sowie der Zahlenfixiertheit eines nicht außer Acht gelassen werden ­ – der Faktor Mensch.

In der aktuellen ARD-Themenwoche über die „Zukunft der Arbeit“ wird dieser Faktor sogar in den Mittelpunkt gestellt. Ob und inwiefern ein Wirtschaftsunternehmen oder ein Spitzenverein in Zukunft erfolgreich sein wird, hängt demnach entscheidend von dessen Fähigkeit ab, eine tragfähige Beziehung aufzubauen und Geist und Seele des Personals zu erreichen.

Damit schließt sich wieder der Kreis zum Coaching. Denn Coaches können dabei helfen, diese Fähigkeit zu entdecken und zu entwickeln …

Bis demnächst. Ihr Michael Micic

 

Quelle:

http://www.ard.de/home/themenwoche/ARD_Themenwoche_2016_Zukunft_der_Arbeit/3234726/index.html

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